Wave

Projekt für einen Wohnbau mit 13 Wohnungen in Salzburg Gnigl
Entwurf: Mag.arch. Edgar Spraiter mit DI Benedikt Außermair

"FINGER" MIT TERRASSEN DAZWISCHEN
 
Eines der letzten schönen Grundstücke am Fuße des Gaisbergs mit Blick auf die Stadt und Festung liegt an der Kühbergstrasse in Salzburg Parsch und ist derzeit ein verwilderter, steiler Hang.
 

Zum Entwurf:
Nachdem das Projekt eines anderen Büros an der Baumasse und deren Präsenzion einer Hanglage gescheitert war, stellte sich das Problem der „Auflösung“ der Baumassen.
2 Maßnahmen wurden ergriffen:
1. Eine möglichst große Transparenz – also viel Glas. Glas macht ein Bauwerk leichter, reduziert jedoch die Präsenz nicht.

2. Eine Wellenform, um dem Gebäude die Länge wegzunehmen.
Die Wellen werden pro Geschoss verschieden ausgeführt um Terrassenflächen zu erhalten. Ähnlich 2-er übereinandergelegter Hände mit den Fingern der unteren Hand zwischen den Fingern der oberen Hand bilden sich Terrassen (untere Finger) und Wohnbereiche (obere Finger). Ein Vorteil liegt in der Uneinsichtigkeit der Terrassen, da diese immer nur von der eigenen Wohnungumgeben sind.
 

Geschosse:
Danach wurden möglichst viele Geschosse in den Hang gelegt. Auch hier erwies sich die Wellenform vorteilhaft, da der Hang nicht nur bis zu 45° steil ist, sondern auch noch zusätzlich gebogen. In eine derart doppelt gekrümmte Fläche lässt sich eine Wellenform ideal einpassen. Laut Baubehörde durften nur maximal 2 Geschosse mit zurückgesetztem 3. Geschoss sichtbar sein. Um die Vorgaben der Wohnungen des Bauträgers zu erfüllen wurden 4 Geschosse mit zusätzlich einer Tiefgarage vorgesehen. Durch die Hanglage und geschicktes einschneiden der untersten Terrassen blieben dann nur die 2,5 Geschosse von der Straße aus sichtbar.

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