eWall

Entwurf für ein Erholungsgebiet entlang der A10 Tauernautobahn bei Salzburg

Projektidee: Mag.arch. Edgar Spraiter mit Ulrich Ghezzi
Entwurf: Mag.arch. Harry Spraiter
"VON DER LÄRM UND EMMISSIONSHÖLLE AUTOBAHN ZUM ERHOLUNGSGEBIET"
Der Erdwall dient an den Aussenseiten des Erdwalls als ideale Basis für Photovoltaik-Anlagen. Deshalb haben wir diesen Erdwall auch „eWall“ genannt.
Das Konzept geht davon aus, dass 2030 der allermeiste Verkehr von Fahrzeugen mit Elektroantrieb generiert wird.

Das bedeutet dass es einen großen Bedarf für elektrischen Strom an der Autobahn geben wird. Die Raststationen werden für Solarladestationen um-, sowie ausgebaut werden müssen und zusätzliche Ladeplätze mit entsprechender Infrastruktur werden an den Autobahnausfahrten entstehen.

Neben den genannten Aspekten des "eWall", wie Lärmschutz und Energiegewinnung durch Photovoltaik haben wir noch einen dritten Aspekt entwickelt: das Naherholungsgebiet an der Autobahn.

Die Kombination von Erdwall mit Solarzellen eignet sich ideal als Naherholungsgebiet. 
Wie ist das möglich?
1. Der Lärm wird durch den Wall um ca. 60% gegenüber den üblichen Lärmschutzwänden verringert.
2. Die Emissionen der Fahrzeuge gehen gegen Null
Das bedeutet: die Bereiche rund um die Autobahn werden wieder lebenswert und die bisherigen Niemandsland-Bereiche entlang der Autobahnen werden voll nutzbar.

Was liegt also näher als die Tatsache die Flächen raumordnungspolitisch zu nutzen und lineare Erholungsgebiete für die Bevölkerung zu schaffen. Gerade in den Tälern unserer Alpen ist öffentlicher Grünraum im dicht besiedelten Talbereich kaum mehr vorhanden. Die Gebiete um die Autobahn sind derzeit noch frei und sollten in Zukunft für Spazier- u. Radwege, Sitzgelegenheiten, Baumhaine, Wasserbecken etc. genutzt werden. 

Regional und überregional stellen diese Linearparks mögliche Verbindungen zu anderen öffentlichen Grünraumbereichen dar.
Vorschriften - Lärm
1. Laut Dienstanweisung der ASFINAG betragen die Lärmobergrenzen 60dB am Tag und 50dB in der Nacht. Laut beiliegenden Lärmschutzkarten wurden diese Werte bereits 2012 überschritten.
2. Laut ÖNORM gelten für Wohngebiete in Salzburg folgende Richtwerte: am Tag 50dB und in der Nacht 40dB.

Quellen:
ÖAL RL 36, Bl 1, ÖNORM S 5021, Teil 1
www.lebensministerium.at
Bundeslärmschutzgesetz Hörakustik 2.0 Theorie und Praxis
Bürgerservice Land Salzburg 
http://www.salzburg.gv.at/buerger-service/ls-az/ls-jr/lslaerm/ls-laermwirkungen.html

Weitere Projekte

Back to Top