Wave
Projekt für einen Wohnbau mit 13 Wohnungen in Salzburg Gnigl.
Entwurf: 2008 Mag.arch. Edgar Spraiter mit DI Benedikt Außermair.
„Finger“ mit Terrassen dazwischen
 
Eines der letzten schönen Grundstücke am Fuße des Gaisbergs mit Blick auf die Stadt und Festung liegt an der Kühbergstrasse in Salzburg Parsch und ist derzeit ein verwilderter steiler Hang.
 
Zum Entwurf:
Nachdem das Projekt eines anderen Büros an der Baumasse und deren Präsenzin einer Hanglage gescheitert war, stellte sich das Problem der „Auflösung“ derBaumasse.
2 Maßnahmen wurden ergriffen:
1. Eine möglichst große Transparenz – also viel Glas. Glas macht einBauwerk leichter, reduziert jedoch die Präsenz nicht.
2. Eine Wellenform um dem Gebäude die Länge wegzunehmen.
Die Wellen werden pro Geschoß verschieden ausgeführt um Terrassenflächen zu erhalten. Ähnlich 2-er übereinandergelegter Hände mit den Fingern der unteren Hand zwischen den Fingern der oberen Hand bilden sich Terrassen (untere Finger) und Wohnbereiche (obere Finger). Ein Vorteil liegt in der Uneinsichtigkeit der Terrassen, da diese immer nur von der eigenen Wohnungumgeben sind.
 
Geschoße:
Danach wurden möglichst viele Geschosse in den Hang gelegt. Auch hier erwies sich dieWellenform vorteilhaft, da der Hang nicht nur bis zu 45° steil ist, sondernauch noch zusätzlich gebogen. In eine derart doppelt gekrümmte Fläche lässt sich eine Wellenform ideal reinpassen. Lt. Baubehörde durften nur maximal 2 Geschosse mit zurückgesetztem 3. Geschoß sichtbar sein. Um die Vorgaben der Wohnungen des Bauträgers zu erfüllen wurden 4 Geschosse mit zusätzliche einem TG-Geschoß vorgesehen. Durch die Hanglage und geschicktes einschneiden deruntersten Terrassen blieben dann nur die 2,5 Geschoße von der Straße aussichtbar.

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