Sakristei Pfarrkirche Oberalm:

Eine rste Erwähnung des Gebietes der Marktgemeinde Oberalm findet man um 700 n.Chr. Ab 1200 entwickelt sich das Strassendorf zum Gerichtssitz für die umgebenden Dörfer. Die Pfarrkirche St. Stefan entstand als Holzkirche um 800, urkundlich erwähnt ist diese im Jahre 1347. Der Baustil ist ursprünglich normannisch, der untere Teil des Turmes könnte römischen Ursprungs sein. Später erfolgen gotische und barocke Adaptierungen sowie bauliche Erweiterungen wie das Seitenschiff und die Sakristei.

Ursprünglich bestand die Sakristei aus einem erdgeschossigen Eingangsbereich mit darüberliegender Sakristei. Heute wird das Erdgeschoss als die eigentliche Sakristei benutzt, der darüberliegende Bereich mit den barocken Sakristeimöbel, wird zur Aufbewahrung alter Messgewänder verwendet.

Um den sich geänderten Bedürfnissen Rechnung zu tragen entschloss sich der Pfarrkirchenrat für eine Erneuerung der Möblierung im erdgeschossigen Bereich. Das bestehende Mobiliar wird entfernt und anderwertig verwendet. Eine einfache und funktionale Lösung aus massiver Ulme (Rüster) und Teilbereichen in massiver Esche, erfüllt die Bedürfnisse für Hängekästen und Ablageflächen, für technische Einbauten der diversen Verteiler, Schaltschränke und auch die Notwendigkeit einer Waschgelegenheit. Eine durchgehende horizontale Linie auf Parapetthöhe (zurückgesetzte Fuge in der Kastenfront), verbindet die einzelnen Elemente optisch, beruhigt den Raum und fungiert als Griffleiste zum Öffnen der Türen.
 
 
 
Oberalm Church Sacristy:
 
Oberalm, Austria was originally a Roman encampment and later became the seat of law for the surrounding area. The church dates to the Norman period with later addtions, including the Sacristy, added in the 1700’s. As with most churches in the area, the church was adapted over the years to accommodate the prevailing styles of the period, i.e. Gothic and Baroque.
 
The church tower (thought to be the oldest part of the church) could very well date to the Roman period originally as a tower and was then later incorporated into the church. The current Sacristy was originally a bare entrance area with the original Sacristy located in an upper level.
 
The church committee’s desire to update the current Sacristy arose from the inability of the space to accommodate their current needs.
All original furniture was removed and relegated to other locations, and a functional, simple solution composed of cabinets constructed of solid elm wood was introduced not only for storage and hygiene functions, yet also for ease of access and visibility. The introduction of a unifying line horizntally transversing the entire space quietens the space and functions as the handles to the individual storage units.

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