A  Fresh Outlook für Milupa
 
Den baby-food Produkten entsprechend erhält Milupa im Zuge einer Gesamtsanierung des Verwaltungsgebäudes mit Fluchtwegsanierung, Reorganisation der Räumlichkeiten, Erneuerung der Sanitärbereiche und thermischer Sanierung der Fassade, die nötige Frische.
 
 
Fase 1, Eingangsbereich:
 
Drei einfache Massnahmen schaffen ein offenes und freundliches Raumerlebnis:
 
1. Ein 2-geschossiger Glasschlitz mit Milupa-Schriftzug macht auf den Eingang von der nahe gelegenen Halleiner Landesstrasse aus aufmerksam. Dieser ist hinterleuchtet und wirkt in der Dunkelheit wie ein Schaukasten. Unter Tags sieht man sowohl von Innen nach Aussen als auch umgekehrt So erhöht sich die Transparenz des Gebäudes mit gleichzeitiger Schaffung eines überdimensionalen Firmenschildes.
 
2. Die dynamische Form einer Nurglas-Ellipse (3,5 m x 6,5 m) wird zum Wahrzeichen für den neuen Eingang und bringt den entsprechenden Witterungsschutz für die neue Aufgangsstiege.
 
3. Eine übergrosse „Glasschachtel“ wird durch das bestehende Gebäude, wie die innere Lade einer Zündholzschachtel, geschoben. Die grossen Glasöffnungen an der Vorder- u. Rückseite dieser, optisch herausgezogenen, Lade, akzentuieren durch viel natürliches Licht den gesamten Empfangsbereich. An der Vorderseite dient das Element als Nurglaswindfang, an der Rückseite als erweiterter Wartebereich mit Blick in die Natur.
 
Die Räumlichkeiten des Eingangsbereiches weisen fliessende Übergänge auf. So ist das Besprechungszimmer vom Wartebereich durch eine raumhohe Nurglas-Vitrine getrennt, die Rezeption vom Eingang durch ein Holz-Glas-Empfangspult, die Küche vom Warteberich durch Glasschiebeelemente ab Arbeitshöhe.
 
 
Der Umbau erfolgte in nur 2 Monaten bei laufendem Betrieb.
 
Die komplette Abwicklung erfolgte im Rahmen eines Generalplanerauftrags vom Vorentwurf bis zur Schlussabnahme inklusive Inneneinrichtung und Möblierung.
Fase 2, interne Reorganisation, thermische Sanierung:
 
1. Das Gebäude weist unzureichende Fluchtwegmöglichkeiten auf. Um den Einbau einer neuen Fluchtwegstiege aus Kostengründen zu vermeiden, wird die Kantine vom Dachgeschoss in die Ebene des halb versenkten Kellers verlegt. Die Südfront der neuen Kantine kann mittels Faltschiebeelementen komplett geöffnet werden. Eine Terrasse als Fluchtweg und Aufenthaltsbereich ist schwellenlos vorgelagert.
 
2. Sanitäranlagen und Konferenzräume werden erweitert und neu gestaltet. Glas, Acryplatten und lackierte Oberflächen bestimmen das Erscheinungsbild.
 
3. Eine themische Sanierung bestehend aus Fenstersanierung und Wärmeschutz für die Fassade wird im Frühjahr 2005 ausgeführt.
 
Der Umbau der Fase 2 erfolgte in nur 2 Monaten bei laufendem Betrieb.
 
 
 
Geistlweg-Architektur, im November 2004

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