Preisträger im Wettbewerb "Wohnen in Alt-Maxglan", Salzburg - 2002
Entwurf: Mag.arch. Edgar Spraiter, Elsa Nichol Spraiter
Projekt: 180 Wohnungen für den sozialen Wohnbau,Salzburg, Österreich

"escapingfish"
Der Fisch flieht zwischen Klessheimer-Alle und Grüngürtel.
Er wird zum Symbol für die Flucht aus dem Netz
im - physischen
    - soziologischen
    - und sozialemSinn.
Der Fisch wird zum Symbol der Individualität im Gegensatzzum Kollektivismus.
 
Visuelle Identifikation
Der "Fisch" ist einerseits Identifikationsobjektfür die zukünftigen Bewohner, andererseits ein Objekt der Wiedererkennung undletztendlich auch ein optischer Anziehungspunkt für Passanten.
Die Industriehallen von Höller-Eisen überragend ist dasProjekt von der Klessheimer-Alle aus sichtbar – als Element der Überraschungund letztendlich ein Werbeträger.
 
„designyour own Space"
Individuellgestaltbare Räume zum selbereinrichten;
 DieNicht-Konformität der Wohnungen ermöglicht ein Gefühl der Individualität fürdie Bewohner und eine flexible Gestaltung der Innenräume. Die Bewohner müssenjedoch bei der Einteilung der Räume Ihrer Wohnung eine Grundregel befolgen:
Die Situierung der Nassräume soll nur entlang der orangenenInstallationswände erfolgen. Die weitere Einteilung in Zimmer kann über GK-Zwischenwändeerfolgen - oder wie vorgeschlagen über Kastenwände als Raumteiler.  Diese können bewegbar sein und darurch dieFlexibilität weiter erhöhen - falls z.B ein weiteres Kinderzimmer benötigtwird.
Alle Einheiten verfügen entweder über einen privaten Garten(im EG-Bereich), eine einen großzügigen Balkon (Obergeschosse), oder eineDachterrasse (Dachgeschoss).
 
Freibereiche,Innenhöfe / geneigte Ebenen:
Die Innenhöfe zwischen den Baukörpern werden fürPrivatgärten benutzt und sind mit dem Grüngürtel im Süden und denGeschäftsbereichen im Norden durch "Fußgänger- und Radfahrerspangen"verbunden um die Interaktivität der Benutzer zu erhöhen.
Die durch die Anordnung der Garage bestimmte leicht Neigungdes Innenhofes in Richtung Julius Welser Straße verstärkt den Ort als Hofraumund definiert durch die überhöhte Perspektivwirkung die Eingangsbereiche beider Julius Welser Straße. Gleichzeitig wird der Blick des Betrachters in dieanderen Höfe gelenkt.
 
Baukörper:
Die Südfassaden sind verglast – nicht nur fürdie passive Sonnennutzung, sondern auch um den Blick auf die Bergkette derAlpen freizugeben. Um dies für alle Wohnungen zu gewährleisten, wurden dieBaukörper in Richtung Süden entsprechend abgestuft.
Die Nordfassaden sind grösstenteils geschlossen, Ausnahmenbilden lediglich die Erschliessungsbereiche auf dieser Seite.
 
Garagenkonzept:
Die beiden Garagenteile ragen links und rechts der JuliusWelser Straße um ca. 1 Meter über das Gelände. Dadurch sind kurze Rampenmöglich. Am jeweils anderen Ende der Garagen sind diese komplett unter derErde. Dies bedeutet ein Längsgefälle von ca. 1,5% und erspart Aushubmengen. ImBereich der Julius Welser Straße ergibt sich eine Art "Schwelle" mitbeidseitigem Aufgang zu den Innenhöfen. Die Besonderheit des Ortes bewirkt einvorsichtigeres Queren der Straße seitens der Bewohner und ein langsameresDurchfahren seitens der Verkehrsteilnehmer. Eine natürliche Belichtung undBelüftung der Garage erfolgt über den Hof zwischen den Bauteilen.

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