Wettbewerb Büroklammer
Wettbewerbsbeitrag zur Renovation des Amtshauses in Ottheim, Oberösterreich - 2005
Entwurf: Mag.arch. Edgar Spraiter, Elsa Nichol Spraiter
Sichtbare Demokratie
 
Eine „Büroklammer“ hält das bestehendeGebäude wie ein Stück Papier. Die Büroklammer in Form und Gestalt eigenständigund erfüllt doch nur ihren Dienst das Bestandsbebäude zu „halten“. Der neue,großflächig verglaste Sitzungssaal gewährt einerseits den Blick über die Dächerzur Kirche und soll andererseits Synonym sein für die demokratiepolitischeOffenheit der Gemeindevertretung.
 
 
Erreichbarkeit / Barrierefreiheit
 
In der Vergangenheit ebenso wie heutestellt ein „Eckhaus“ eine städtebaulich markante Situation dar. Dieses Faktumausnützend wird das neue Amtshaus im Eckhaus zum Marktplatzuntergebracht.
Durch die Implementierung eines zentralenStiegenhauses mit Aufzug, sind alle Bereiche des neuen Amtshaus behindertengerechterreichbar.
 
Ein Teil des Innenhofes wird für dieFunktionen der Mutter/Elternberatung, Tagesheimstätte für SeniorInnen, Fotoclubund Jugendzentrum genützt. Eine behindertengerechte Erschliessung der neuenGebäude gewähleistet gleichzeitig eine zeitgemässe Erschliessung desangrenzenden Bestandes.
 
 
Dach
 
Als Dacheindeckung der Büroklammer wirdKupfer gewählt, um, abgesehen von der guten Qualität, eine farbige Anpassung andie Umgebung herzustellen. Frisches Kupferrot wird im Lauf der Zeit in ein Dunkelbraunübergehen und sich so in allen Zeitabschnitten dem Stadtbild anpassen.
 
Die gebogene Form des Daches stellt einevisuelle und bauliche Übergangszone zwischen dem hohen Dachstuhl des Bestandesund der geringen Bauhöhe des Nachbargebäudes im Nordosten dar. Gleichzeitigwird ein elegant-dynamischer Raum für den Sitzungssaal geschaffen.
 
 
Innenhöfe im Gesamtquartier
 
Die beiden neuen„Quartiersflügel“ innerhalb des Gesamtquartiers – Neues Amtshaus undBehindertenwerkstätten – schliessen einen großzügigen Innenhof für Parken,Fahrräder, Kinderwägen und Anlieferung ein.
 
 
Durchwegung
 
Vom Marktplatz erfolgt der Zugang zu denInnenhöfen über eine öffentliche Passage durch bestehende Gebäude. DiesePassage gewährt mit dem Zugang von der Linzerstrasse eine durchgehendeDurchwegung. 

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