Beitrag zum Baulandsicherungs- Wettbewerb, Eben im Pongau, Salzburg - 1995
Entwurf: Elsa Nichol Spraiter, Mag.arch. Edgar Spraiter
GESTALTUNGSKONZEPT:
 
Für die Bebauung der „Bergwiese“ werden, in Analogie zu den Parametern des Dorfes, 2 Parameter als Bestimmende einer Entwicklungsstruktur eingesetzt. Die Bebauungselemente „Häuser in der Gruppe“ entwickeln sich zwischen den Parametern der Einfamlienhäuser am oberen, nördlichen Rand des Grundstückes und der Einfamilienhäuser am unteren, südlichen Rand des Grundstücks. Innerhalb dieser selbst geschaffenen Parameter ist eine Entwicklung nach oben und nach unten definiert, jedoch nicht begrenzt.
Über den Hang werden 2 Ordnungssysteme gelegt:
1. die Einfamilienhäuser
2. ein „ideales Objekt“, welches die Situierung der Häuser in der Gruppe und der Wohnungen definiert.
Dieses „ideale Objekt“ wird aus den ortsüblichen Angerstrukturen entwickelt wie man sie auf den Anhöhen des Tales vorfindet. Gestaltgebende Vorbilder sind auch natürliche Strukturen wie Geländebrüche, Gewässerlinien, Wege, Strassendämme, Pfade, Grundstücksgrenzen und Zäune.
Die „Leitlinie“ symbolisiert ein „Durchfließen“ der Landschaft durch die Bebauungsstruktur sowohl parallel zum Hang als auch den Hang hinauf / hinunter und definiert die Grundzüge der Erschließungen mit dem Auto und zu Fuß. 
BEBAUUNGSTYPOLOGIE : 
 
Es gibt 6 Bebauungstypen im Projekt “Bergwiese” :
Einfamilienhauser a 96 m2 NNF R 2 Typen von Häusern in der Gruppe:
TYP 1: 105 m2 NNF, eingeschossig
TYP 2: 102 m2 NNF, zweigeschossig
2-Zimmer Wohnungen a 65 m2 NNF
3-Zimmer Wohnungen a 84 m2 NNF
4-Zimmer Wohnungen a 92 m2 NNF
 
Alle Typen weisen eine offene und flexible Grundrißplanung auf. Ein Wintergarten ist dem gesamten Baukörper vorgelagert und dient dazu, alle wichtigen Wohnbereiche zur Sonne und zur Aussicht auf die schönen Berge zu orientieren und gleichzeitig die hohe Lärmbelastung durch Autobahn und Zug in den Griff
zu bekommen. Der Wintergarten fungiert außerdem als Windfang und Bereich für Kinderwagen und
Fahrrader. Die Glaswand, welche den Wintergarten von Wohnzimmer, Küche und in einigen Fallen von den
HAUS IN DER GRUPPE :
 
Die Hauser werden als Antwort auf die Hanglage übereinander, dem Hang entsprechend verschoben, angeordnet. Jedes Haus ist in den Hang “verankert” - im Ensemble “steigt” es den Hang hinunter. Durch diese nicht-orthogonale Langsaufstellung entlang der Fallinie bleibt Freiraum zwischen den Häusern um die Landschaft durchströmen zu lassen. Die Benutzer gewinnen dadurch eine Vielzahl von Lebensräumen, sowohl im |nnen- als auch im Außenbereich - und durch die Höhenstaffelung oben und unten. Höfe und Zwischenräume zwischen Gebäuden können als überdeckte oder freie Terrassen, Staubereiche und Gärten benutzt werden.

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